TuN - Technik und Naturwissenschaft

Besonderes Augenmerk liegt im Fach TuN, wie der Name schon sagt,  auf der praktischen Ausrichtung, dem technischen Werken.  Die Kinder erlernen in Kleingruppen die Grundfertigkeiten der Holzbearbeitung und stellen eigene Werkstücke her.
011aEine Besonderheit stellt die Kooperation der Schule mit dem Daimler-Benz-Werk in Wörth (Rhein) dar: Einen ganzen Tag lang arbeiten die Schülerinnen und Schüler in den Lehrwerkstätten des Betriebes und führen dabei die Lackier-, Metall- und Fräsarbeiten zu ihren Werkstücken aus. Ziel dieser Kooperation mit der Daimler AG, Mercedes-Benz-Werk Wörth, ist es, den Kindern einen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen, die frühzeitige Berufsorientierung zu bieten und somit auch Hemmschwellen gegenüber technischen Berufen (vor allem seitens der Mädchen) abzubauen. Die Pressemitteilung der Daimler AG hierzu finden Sie unter folgendem Link.

So liegt in der Klassestufe 6 der Schwerpunkt im Sich-Erproben im Umgang mit Materialien und Handwerkszeugen, im Planen und Fertigen von einfachen funktionalen Gegenständen. In den weiterführenden Klassenstufen können naturwissenschaftliche Fragestellungen eine stärkere Gewichtung erhalten und komplexere technische Problemstellungen sollen zunehmend selbstständig gelöst werden.

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Wir TuN was!

HuS - Hauswirtschaft und Sozialwesen

Im Wahlpflichtfach Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS) bilden hauswirtschaftliche und sozialpädagogische Sachverhalte eine Einheit. Hauswirtschaft bezieht sich auf alle Arbeiten, die im Haushalt anfallen. Sozialwesen hat mit dem Leben in Gemeinschaften zu tun.

Bild1Das Fach bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Lebenswirklichkeit vor. Ihr soziales Interesse und Engagement wird durch gemeinsames Lernen und Arbeiten gefördert und vertieft. Außerdem lernen sie zunehmend Arbeitsprozesse selbstständig zu organisieren.

Im ersten Halbjahr in Klasse 6  führen wir beispielsweise ein „Apfel-Projekt“ durch, das folgende verschiedene Aspekte enthält:IMG 1382 z 300x200
- Parcours der Sinne (verschiedene Apfelsorten schmecken)
- Rezepte mit Äpfeln
- Apfelanbau, regional und saisonal
- vom Apfel zum Saft
- wer arbeitet mit Äpfeln
- die Umwelt schonen, usw.

In diesem Zusammenhang findet Unterricht auf unserer schuleigenen Streuobstwiese statt, wir besuchen einen Betrieb, in dem Äpfel zu Saft verarbeitet werden, wir sprechen mit Menschen, die mit Äpfeln arbeiten, wir verkaufen Apfelprodukte aus unserer Schulküche und unterstützen mit dem Gewinn ein soziales Projekt.

Im zweiten Halbjahr führen wir unter dem Titel  „Unsere Baguetteria“  ein ähnliches Projekt durch,RSK Sommerfest 2007 046 160x160bei dem es unter anderem um folgende Themen geht:

- die Herstellung eigener Baguettes -
  die Analyse von gekauftem Baguette
- die Planung eines Baguetteverkaufs

Die durchgängigen Unterrichtsprinzipien Berufsorientierung, Informatische Bildung und Ökonomische Bildung finden sich in allen Projekten wieder.


Wir finden, dass unser Wahlpflichtfach HuS drei Sterne verdient hat.

 

 

Im Fach HuS gesund und nachhaltig unterwegs

 Im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Hauswirtschaft und Soziales“ besuchen die Schüler und Schülerinnen auch immer wieder einschlägige Betriebe, wie zum Beispiel den Biolandbetrieb der Familie Stoltz in Kandel. Achim und Christiane Stoltz betreiben seit einigen Jahren einen landwirtschaftlichen Betrieb, der sich auf Hühnerhaltung spezialisiert hat und Eier sowie Masthähnchen produziert. Herr Stoltz erklärte den Schülern ausführlich und sehr anschaulich, wie ein biologisch geführter Betrieb funktioniert und was gute Qualität ausmacht. Besonders viel Spaß hatten die Schüler, als sie die Hühner aus den mobilen Ställen lassen durften. Einigen gelang es sogar, die „wilden“ Hühner einzufangen. Außerdem konnten sie vier Tage alte Küken streicheln.

Die Schüler erlebten hautnah und vor Ort, wie Lebensmittel nachhaltig und regional produziert werden. Dem Ziel, Lebensmittel reflektiert und kritisch bewerten und bewusst einkaufen zu können, kamen die Schüler wieder einen Schritt näher.

WuV - Wirtschaft und Verwaltung

Bereits beim Schnupperunterricht in Klasse 6 ist es uns wichtig, dass unsere Kinder erkennen, dass auch sie schon am Wirtschaftskreislauf teilnehmen und Entscheidungen unter Berücksichtigung ökonomischer, sozialer und okologischer Aspekte treffen.
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Außerdem lernen sie kaufmännische Berufe kennen (BO – Berufsorientierung) und diese mit Hilfe verschiedener Anwenderprogramme (IB - Informatorische Bildung) zu präsentieren.

Am nachfolgenden Praxisbeispiel zeigt sich deutlich, dass WuV nicht nur wirtschaftlich interessant, sondern auch lecker ist:

Im Themenbereich „Vor dem Einkauf informieren“ testen die Schüler Vollmilchschokolade verschiedener Hersteller. Nach festgelegten Kriterien bewerten sie jede Schokolade mit einer Note, um diese in einer Excel-Tabelle zu erfassen. Am Ende steht für jede Schokolade der Mittelwert fest, der für die Position in der Rangliste entscheidend ist.

Letzte Sicherheit verschaffen sich die kleinen Tester dann beim Vergleich ihrer Ergebnisse mit dem Profi-Test der Stiftung Warentest und stellen dabei fest, dass sie geschmacklich den Experten meist in nichts nachstehen.

Zu guter Letzt gelangen unsere Mini-Tester dann oft zu der Erkenntnis, dass ein hoher Preis bzw. eine aufwendige Verpackung keine Garantie für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis ist.

Doch trotz gewissenhafter Testabläufe gilt für unsere kleinen Schleckermäulchen gerade bei Schokolade:

„Probieren geht über Studieren“!

Wahlpflichtfach Französisch

Tous ensemble - alle zusammen: "Bienvenue – parlez-vous français?"

GeburtstagskarteWillkommen im Wahlpflichtfach Französisch. Bereits die Schnupperkinder in Klasse 6 lernen Französisch auf spielerische Weise kennen. Das Sprechen steht im Vordergrund. So können sich die Schüler im Schnupperkurs bereits vorstellen, ihre Hobbys benennen, ihre Familie beschreiben und einen französischen Geburtstag feiern - „Joyeux anniversaire“.

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Auch in den folgenden Jahren bieten wir einen kommunikationsorientierten Sprachunterricht, der sich an den Bildungsstandards orientiert und die Kompetenzen Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben sowie interkulturelle und methodische Kompetenzen vermittelt. Der Sprechfächer bietet dazu viele Sprechanlässe.

Neben dem „normalen“ Unterricht lernen wir auch etwas über französische Gebräuche. Französische Rezepte, wie zum Beispiel Crêpes oder Quiche – das in unserer Lektion zum Geburtstag von Charlotte vorbereitet wird – oder Poulet au Yassa – ein senegalisches Hähnchengericht, probieren wir gern aus.

Collage Quiche

Französisch könnte für euch die richtige Wahl sein, wenn ihr bereits gute Erfahrungen mit der ersten Fremdsprache gesammelt und außerdem Interesse an der französischen Sprache, den Menschen und ihrer Kultur habt.

Im Übrigen sind Motivation und Neugier ausschlaggebend für das Erlernen von Sprachen. Eine Sprache lernen heißt nicht ein deutsches Wort durch ein französisches Wort zu ersetzen. Durch Sprachen entdeckt man andere Kulturen und Lebensstile.

Kulturen lernen voneinander, wenn sie sich begegnen. Zwischen den Schülern und Schülerinnen der Realschule plus Kandel und dem Collège Françoise Dolto in Reichshoffen besteht schon seit Jahren eine enge Freundschaft. Jedes Jahr feiern beide Schulen gemeinsam den deutsch-französischen Tag im Januar und den Europatag im Mai. Diese zwei Begegnungen bieten den Schülern die Möglichkeit, Schüler des Nachbarlandes kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen. Die Schüler können in E-Mail-Kontakt bleiben und private Treffen organisieren. Die Nähe zu Frankreich, Luxemburg und Belgien motiviert, Französisch zu lernen. Ziel ist es, die Schüler zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation und zum selbstständigen Handeln in der französischen Sprache zu befähigen.

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Auf der Grundlage des Rahmenplans werden zusätzlich zum Spracherwerb Inhalte und Kompetenzen der Unterrichtsprinzipien Berufsorientierung, Informatische Bildung und Ökonomische Bildung vermittelt:

Dem WPF Französisch an der Realschule Plus fällt die besondere Aufgabe zu, über den Spracherwerb hinaus „anschlussfähiges Wissen“ zu erzeugen, um die späteren Ausbildungs-, Berufs- und Lebenschancen der Schüler zu erhöhen.

Schlüsselqualifikationen wie zum Beispiel das Beschreiben der eigenen Stärken, die verantwortungsbewusste Nutzung des Internets oder das selbstbestimmte Handeln in wechselnden Situationen sind von großer Bedeutung. Aus diesem Grund besitzen die Prinzipien Berufsorientierung, Informatische Bildung und Ökonomische Bildung auch im Fremdsprachenunterricht einen hohen Stellenwert. Diese Prinzipien sind deshalb durchgehend in allen Klassenstufen integrative Bestandteile des Französischunterrichts.

                                                                                                                                         Rahmenplan Wahlpflichtbereich Realschule plus, 2011

Unterrichtsprinzipien BO, IB und ÖB

"Die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechniken ist eine Basiskompetenz in unserer Lebens- und Arbeitswelt. Jede Schülerin und jeder Schüler muss damit vertraut und in der Lage sein, die Möglichkeiten der ständigen Wissensreorganisation zu nutzen. Ziel der Informatischen Bildung ist der sachgerechte, reflektierte, kritische und verantwortungsvolle Umgang mit grundlegenden Informations- und Kommunikationstechnologien."

(Rahmenplan Wahlpflichtbereich Realschule Plus, 2011)

In den Wahlpflichfächern Hauswirtschaft u. Sozialwesen (HuS), Technik u. Naturwissenschaften (TuN) sowie Wirtschaft u. Verwaltung (WuV) sollen die Unterrichtsprinzipien Berufsorientierung (BO), Informatische Bildung (IB) und Ökonomische Bildung (ÖB) angewandt werden.

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Als Leitkompetenz verlangt der Rahmenplan: »Die Schülerinnen und Schüler nutzen Informations- und Kommunikationstechnologien in verschiedenen Kontexten, bewerten sie kritisch und verstehen ihre gesellschaftliche Bedeutung:

die Schülerinnen und Schüler

  • erschließen sich Grundlagen, Strukturen, Anwendungen und Arbeitsweisen der Computernutzung.
  • nutzen die Möglichkeiten des Internets sachgerecht.
  • gehen reflektiert und verantwortlich mit Informations- und Kommunikationstechnologien um.